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Smartphone vs. Kamera – Was ist besser?

Mit was fotografierst du lieber? Ich bin voll und ganz im Team Kamera. Sie muss bei mir überall mit. Mein Handy dient nur für Social Media und für Mitnehm-Story-Bilder. Ich habe mittlerweile sogar verlernt wie man Selfies macht. Meine Freundin hat mich aber auf ein Model (Instagram: hoskelsa) aufmerksam gemacht. Auf dem Bild post sie nackig, die beste Art sich auf Instagram zu präsentieren und self-love zu verbreiten bla bla, allerdings steht in ihrer Beschreibung: „iPhone makes the best pics.“ Hm…was meint sie wohl damit? Das iPhone macht bessere Bilder als alle anderen Handys oder Bessere als eine Kamera?

Handy: Huawei Y7 2018 App: Huji Cam

Die Challenge ist somit angenommen und meine liebste Freundin und ich sind dem Experiment nachgegangen. Wir beide besitzen leider kein iPhone, dafür aber ein Google Pixel 2 Phone und ein Huawei Y7 2018. Die Kameras der Smartphones werden hochgelobt, mal sehen wie sie in dieser Challange abschneiden? Auf der anderen Seite nutzen wir meine liebste Kamera – die Nikon D5300.

1. Bild: Nikon D5300 – 2. Bild: Google Pixel 2

Dieses Shooting war übrigens ganz spontan und wir haben nicht mal geplant diesen Vergleich zu machen. Der Treptower Park blühte zu dieser Zeit – Jaaaa… im April, ist schon eine Weile her – in voller Pracht. Egal ob Kirschblüten oder Forsythie, alles war dabei.

Unsere erste Location war bei der Forsythie und die goldene Stunde zauberte uns ein perfektes Licht.

1. Bild: Nikon D5300 – 2. Bild: Google Pixel 2

Der womöglich größte Vorteil für das Team-Smartphone ist, dass es ziemlich klein und kompakt ist. Man hat die Möglichkeit das Handy überall mitzunehmen, man spart Platz und vor allem auch Gewicht. Mit Kamera und vollen Zubehör fängt der Rücken dagegen schon nach einer kurzen Weile zu schmerzen an.

1. Bild: Nikon D5300 – 2. Bild: Google Pixel 2

Die Kamera kann nach Belieben eingestellt werden, das heißt wenn man die Blende weiter öffnet, ergibt sich ein schöner verschwommener Effekt im Hintergrund und kleine Bokehs erblicken die Lichtstrahlen. Manuell kann man die Kamera super einstellen und man hat so viel Spielraum, vor allem wenn das Model auch Zeit hat, kann man sich perfekt austoben. BeimSmartphone ist die Einstellung meistens vorprogrammiert und man drückt einfach auf den Auslöseknopf und fertig – ja, aber mittlerweile haben auch Handys ein wenig Spielraum.

Der Hintergrund des Bildes ist ziemlich scharf, was mir persönlich nicht gefällt. Man kann aber nicht von einer 13MP Handykamera einen verschwommenen Bokeh-Hintergrund erwarten.

1. Bild: Nikon D5300 – 2. Bild: Google Pixel 2

Die nächste Location ist bei einem wunderschönen Kirschblütenbaum. Wir haben dort so viele Bilder in vielen verschiedenen Posen gemacht. Eine andere Freundin hat uns sogar inspiriert weitere schöne Bilder zu machen – Props an dich Marwa, Merci!

Auch hier hat man mit der Kamera viel Spielraum, in diesem Falle ist das Model fokussiert und alles drum herum kannst du fürs experimentieren nutzen. Das heißt, man hat nicht nur einen verschwommenen und mit Bokeh verzierten Hintergrund, sondern man kann auch die Kirschblütenäste so in den Vordergrund rücken, dass diese verschwommen sind. Durch diese leichte Dekoration erhält man eine sehr schöne Perspektive.

1. Bild: Nikon D5300 – 2. Bild: Google Pixel 2

Mit dem Handy ist das auch möglich, allerdings bleibt alles scharf. Hintergrund, Vordergrund und das Model. Natürlich, für die ganz Eiligen da draußen eignet sich ein Handy gut. Man macht einen super Schnappschuss, kann ihn direkt bearbeiten und in den Social Media hochladen. Alles geht zackig, wenn alles schnell laufen muss. Mit der Kamera dauert dieser Prozess ein wenig länger.

1. Bild: Nikon D5300 – 2. Bild: Huwei Y8 2018

Was ist nun besser? Smartphone oder Kamera? Ich tendiere eher zur Kamera. Auch wenn ich ein paar Kilo mehr auf dem Rücken mitschleppe, lohnt sich der Aufwand und man hat mehr Spaß am bearbeiten. Wie schon erwähnt, hat man mit einer Kamera viel mehr Spielraum, man kann alles manuell einstellen und so fotografieren, wie man es vor Augen hat. Das sage ich aber als leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Es gibt natürlich Menschen, die sich solche Kameras nicht leisten können oder keine Lust haben die große Kamera mitzunehmen. Da ist das Smartphone mittlerweile eine gute Alternative. Der Aussage von Elsa Hosk, dass iPhones die besten Bilder machen, kann ich daher nicht zustimmen. Eine Kamera ist für um weitem besser, zudem gibt es neben dem iPhone noch unzählige Smartphones, die noch bessere Bilder machen.

1. Bild: Nikon D5300 – 2. Bild: Huawei Y7 2018

Nun hast du den Vergleich, welche Bilder gefallen dir mehr? Bist du eher Team Kamera oder Team Smartphone? Oder vielleicht Beides? Erzähl mir doch mal, wie du die Aussage von Elsa Hosk findest!

4 Kommentare

  1. Mir gefallen die Bilder von der Nikon deutlich besser, Aber ich mag auch lieber Bilder von der Kamera. Aber vielleicht bin ich da etwas altmodisch. 😉

    • Das hat nichts mit altmodisch zu tun, ich bin da ganz deiner Meinung. :’)

  2. Vanessa Vanessa

    Ich bin ganz klar Team Kamera weil man mit den Einstellungen viele verschiedene Looks kreieren & kreative Ideen individueller umsetzen kann.

    Trotzdem finde ich die Kameras bei Smartphones sehr praktisch. Nicht jede Gelegenheit lässt es zu seine Spiegelreflexkamera inklusive Ausrüstung mit zu bringen und in solchen Momenten schätze ich mein Handy sehr. 🙂

    Die Bilder für diesen Beitrag sind übrigens wieder wunderschön geworden. 🙂

    Liebe Grüße
    Vanessa

    • Vielen lieben Dank für deinen Kommentar und deine Meinung. :’)
      Natürlich sind Handys in dem Fall praktisch, weil sie auch in jede Tasche passen und immer dabei sind.

      Vielen lieben Dank nochmal xx3

      Liebste Grüße
      Sweta

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